(29.05.11) Ein 1:1 zum Saisonausklang Kein Sieg gegen den SV Nabern II bei Steffen Oßwalds Abschied
Die Mannschaft wollte ihrem scheidenden Trainer Steffen Oßwald einen Sieg zum Abschied schenken, doch es hat nicht geklappt. Beim Saison-Halali gegen den SV Nabern II musste sich der SVR wie in der Hinrunde mit einem 1:1 begnügen. Der SVR hatte zwar spielerische Vorteile, konnte die allerdings nicht entscheidend umsetzen. Lediglich Nico Czech traf ins Schwarze, als er die "Hirsche" nach einer knappen halben Stunde in Führung brachte. So kam es, wie es kommen musste: Argient Nezaj gelang nach einem Abwehrfehler nach 70 Spielminuten das Tor zum 1:1-Endstand.
Gegen den SV Nabern II spielten: Theissler; Fischer (70. Wagner), Bartels, Müller, Luczky (70. Sven Kurz), Mathis, Cueva (46. Kotz), Schweizer, Hanninger, Wache, Czech.
(22.05.11) Steffen Oßwald hört auf - Der Trainer verabschiedet sich nach sechs erfolgreichen Jahren im Aspach 6:1-Sieg beim TSV Beuren II
Seit zwei Wochen ist es amtlich: Trainer Steffen Oßwald hört beim SV Reudern zum Saisonende auf. Im letzten Match der Spielzeit 2010/2011 gegen den SV Nabern II sitzt der "Osse" nach sechs überaus erfolgreichen Jahren bei seinem Heimatverein also letztmals als Kommandogeber auf der Bank der "Hirsche". Bis zuletzt hatten die Verantwortlichen gehofft, Steffen Oßwald ein weiteres Jahr halten zu können, doch er hat sich schweren Herzens dazu durchgerungen, aufzuhören und eine Pause einzulegen. Einen neuen Verein hat er nicht, im Gegenteil. Er hat Klubs über all die Jahre hinweg Absagen erteilt, auch jetzt wieder. Klubs, die in der Bezirksliga spielen. Um mit dem SVR vielleicht doch noch den Aufstieg zu schaffen. Es hat nicht ganz geklappt, das letzte Qäntchen hat gefehlt. Wie hervorragend Oßwald beim SVR gearbeitet hat zeigt der Umstand, dass die jetzige Mannschaft, vom Potential her sicherlich schlechter bestückt als in den Spielzeiten zuvor, einen hervorragenden vierten Platz in der Abschlusstabelle einnehmen wird. Ein Nachfolger steht indes noch nicht fest. Auf die Abteilungsleitung wartet in den kommenden Tagen viel Arbeit, denn der Markt ist ziemlich abgegrast. Nach dem Spiel gegen den SV Nabern II wird die Mannschaft mit den Fans den Saisonabschluss feiern, dann wird Steffen Oßwald gebührend verabschiedet und mit ihm Spielleiter Dietmar Mangold und Mannschaftsbetreuer Manfred Oßwald. Vielen Dank für euren Einsatz! Die Mannschaft ist gewillt, ihrem Trainer den Abschied mit Siegen zu versüßen. Beim 6:1-Erfolg beim TSV Beuren II haben die "Hirsche" den Anfang gemacht. Im Lettenwäldle bog der SVR schon in der 3. Spielminute auf die Siegerstraße ein, als Michael Hanninger einen an ihm selbst verwirkten Foulelfmeter versenkte. Obwohl Chancen zuhauf herausgespielt, aber wieder einmal fahrlässig ausgelassen wurden - Nico Czech hatte Pech, als sein Schuss von der Unterseite der Latte wohl hinter die Linie und dann wieder nach vorn sprang (17.), Mitch Hanningers Kopfball wurde von der Linie gekratzt (29.) -, dauerte es bis zur 34. Minute, ehe Czech endlich das längst fällige 0:2 markierte. Kurz vor der Pause erhöhte Tobias Kotz nach glänzender Vorarbeit von Oliver Cueva auf 3:0 (43.). Nach der Pause das gleiche Spielchen: Die Gastgeber mühten sich zwar redlich, doch sie blieben überwiegend harmlos, der SVR vergab dagegen weiter dickste Möglichkeiten. Insgesamt wurden zehn Chancen der Kategorie "hundertprozentig" vergeben, sonst wäre locker ein zweistelliger Erfolg herausgesprungen. Immerhin machten Michael Hanninger mit einem Distanzkracher (60.), Nico Czech (79.) und Günter Wache (85.) das halbe Dutzend voll. Das Ehrentor der Beurener in der 89. Spielminute durch Denis Schleusener per Kopf nach einer Ecke war völlig überflüssig.
Gegen den TSV Beuren II spielten: Bleher; Bartels, Fischer (72. Wagner), Müller, Luczky (72. Sven Kurz), Mathis, Cueva, Kotz, Hanninger (85. Schweizer), Wache, Czech.
(15.05.11) Dier erste Heimniederlage Tabellenführer SPV 05 beim 1:4 zu stark für den SVR
Im vorletzten Heimspiel der Saison 2010/2011 setzte es für den SVR die erste Pleite auf eigenem Terrain. Tabellenführer SPV 05 Nürtingen war zu stark für die "Hirsche". Insbesondere Alex Riffel entpuppte sich als Strafraumgespenst, ihn bekam die Reuderner Abwehr nie in den Griff und er erzielte alle vier Treffer für die Gäste vom Waldheim. Der SVR brachte die Nullfünfer nur in zwei Phasen in Gefahr. In der Schlussphase der ersten Halbzeit lag der Ausgleich zweimal in der Luft, aber die Hausherren brachten die Kugel nicht im SPV-Netz unter (33., 43.). Und dann nach dem 1:3-Anschlusstor. Die Nürtinger waren insgesamt aber einfach cleverer und vor allem in der Offensive weitaus gefährlicher als der SVR. Die Gäste drückten von Beginn an aufs Tempo und gingen durch Riffel in der 13. Spielminute verdientermaßen in Führung. Der SVR konnte sich selten befreien. Nach der Führung schienen die Gäste aber einen Gang heraus zu nehmen und Reudern kam besser zurecht. Gelungene Spielzüge sahen die rund 150 Zugucker aber zu wenig. Nachdem die Nullfünfer die beiden brenzligen Situationen heil überstanden hatten sorgte Riffel quasi mit dem Pausenpfiff für das 0:2, als er wiederum die SVR-Abwehr narrte und den starken Torhüter Bernd Theissler auf dem falschen Fuß erwischte (45.). Theissler hatte zuvor schon sein Team im Spiel gehalten, vor allem gegen den überragenden Sercan Kayikci hielt er mehrfach glänzend. Kurz nach dem Seitenwechsel die Vorentscheidung. Wieder hieß der Torschütze Riffel. Diesmal setzte er mit dem Rücken zum einen Fallrückzieher zentimetergenau neben den Pfosten (48.). Der SVR schien zu resignieren, muckte plötzlich aber wieder auf. Ein 40-Meter-Freistoß von Michael Hanninger segelte haarscharf über die Querlatte (59.), 60 Sekunden später lag die Kugel aber doch im Netz. Hanningers Freistoßflanke köpfte Manuel Müller zum 1:3 ein (60.). Kurz darauf forderten die Reuderner einen Elfmeter, nachdem Steffen Oßwald im Strafraum umgerissen worden war. Schiedsrichter Bernd Schraitle (Beuren) ließ jedoch weiterspielen, sonst wäre es möglicherweise noch einmal spannend geworden. So aber machte Riffel mit seinem vierten Streich die SVR-Hoffnungen mit einem Lupfer umgehend wieder zunichte (64.). Der Spitzenreiter kontrollierte das Geschehen nach Belieben und brachte den Sieg locker über die Runden. Ivor Kaiser gab in den letzten 22 Minuten im SVR-Trikot sein Debüt.
Gegen die SPV 05 Nürtingen spielten: Theissler; Fischer, Weiler (57. Eisenhut), Müller, Luczky, Mathis, Cueva, Kotz, Schweizer (74. Bartels), Hanninger, Oßwald (68. Kaiser).

(08.05.11) Der Abteilungsleiter trifft Martin Weiler erzielt beim TV Bempflingen II den 2:1-Siegtreffer
Es war ein müder Sommerkick, nicht mehr. Viel Leerlauf, schlechte Ballkontrolle. Aber dem SVR gelang nach vier Spielen ohne Sieg immerhin wieder ein Dreier: Beim TV Bempflingen II gewann die Mannschaft von Trainer Steffen Oßwald mit 2:1. Vor allem die Rückwärtsbewegung funktionierte nicht so, wie sich Steffen Oßwald das vorstellt. Deshalb wirkte der TVB auch immer gefährlich, obwohl der SVR mehr vom Spiel hatte. Die Reuderner hatten immer Vorteile, wenn sie schnörkellos und schnell spielten. Wie in der 39. Spielminute, als eine scharfe Hereingabe von Michael Hanninger allerdings vom Bempflinger Felix Arendt zum 0:1 ins eigene Netz abgefälscht wurde. Nach der Pause befand sich der SVR noch im kollektiven Tiefschlaf, was der TVB mit einem mustergültigen Konter und dem 1:1 durch Manuel Biermann bestrafte (48.). Die Gäste konnten im Anschluss zwei dicke Möglichkeiten nach Kopfbällen von Günter Wache und Steffen Mathis nicht nutzen und als Bempflingens Keeper Sascha Klein bei einer dieser Aktionen verletzt liegen blieb lochte Tobias Kotz aus 16 Metern ein. Schiedsrichter Gluiber annullierte den Treffer aber und entschied auf Schiedsrichterball. Der SVR ging trotzdem noch einmal in Führung, als Abteilungsleiter Martin Weiler nach einer Flanke von Steffen Oßwald unbedrängt einschieben konnte (78.). Obwohl der TVB auf den Ausgleich drängte, brachten die "Hirsche" den Vorsprung über die Zeit, vergaben dabei sogar eigene Kontermöglichkeiten leichtfertig.
Gegen den TV Bempflingen II spielten: Theissler; Bartels (62. Fischer), Eisenhut (67. Weiler), Müller, Luczky, Mathis, Cueva, Kotz, Schweizer (75. Oßwald), Wache, Hanninger.
(01.05.11) Gleich mehrere Schritte zurück
Vier Tore reichen gegen Unterensingen II nicht zum Sieg
Steffen Oßwald hatte einen dicken Hals. Nicht nur wegen des 4:4 am Tag der Arbeit, sondern auch deshalb, weil der FC Unterensingen wieder einmal seine starke Mannschaft von der Staffel 4 in die Staffel 5 verschoben hat. "Das ist glatte Wettbewerbsverzerrung", schimpfte Oßwald. Recht hat er. Zwar ist für den SVR der Zug nach ganz oben abgefahren, aber das ändert nichts daran, dass dieses Bäumchen-wechsle-dich-Spiel unsportlich ist. Während der TSV Linsenhofen der schwachen FCU-Truppe 16 Dinger einschenkte, wurde dem SVR die Chance, Ähnliches zu tun, schlicht verwehrt. Sportlicher Anstand sieht anders aus. Trotzdem hätte der SVR den Platz als Sieger verlassen müssen, aber die Mannschaft machte gegenüber dem Marsonia-Spiel gleich mehrere Schritte zurück. Das war's, was den Trainer hauptsächlich ärgerte. Immerhin: Die "Hirsche" steckten viermal einen Rückstand weg und schafften jeweils den Gleichstand. In der Schlussminute wäre Steffen Mathis fast noch das Siegtor gelungen, sein Kopfball nach einem langen Freistoß segelte aber knapp am FCU-Kasten vorbei. Die Gäste von den Bettwiesen erwiesen sich als überaus effektiv im Abschluss. Sie genossen aber auch ziemlich große Freiheiten. Patrick Fantini traf mit einem Lupfer aus rund 30 Metern zum 0:1 (17.), SVR-Keeper Fabian Bleher machte nicht einmal Anstalten, den Ball zu erreichen. Jan Parzen konnte beim 1:2 im Strafraum schalten und walten wie er wollte (37.). Roberto Misciali schaltete beim 2:3 ebenfalls schneller als die SVR-Abwehr (57.) und beim 3:4 pazierte erneut Parzen völlig unbehelligt einfach an der Abwehr vorbei (84.). Kurz nach dem 1:2 fast eine Kopie des ersten Treffers, aber Fantini traf nur die Latte (38.). SVR-Spielertrainer Steffen Oßwald ging mit gutem Beispiel voran und egalisierte dreimal (26., 45.+1, 59.). Günter Wache schaffte nach dem vierten Rückstand in Uwe-Seeler-Manier per Hinterkopf postwendend das 4:4 (86.). Die beste Gelegenheit versiebte allerdings Nico Czech allein vor FCU-Keeper Hans Egeler kläglich (61.).
Gegen den FC Unterensingen II spielten: Bleher; Fischer, Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Cueva (83. Bartels), Hanninger, Oßwald, Wache, Czech (67. Kotz)
(17.04.11) Ein richtig starkes Spiel Unglückliche 1:2-Niederlage im Schlager bei Marsonia
Warum nicht immer so? Diese Frage stellten sich die SVR-Fans beim Spitzenspiel in Frickenhausen. Die "Hirsche" verloren beim Titelaspiranten NK Marsonia zwar unglücklich mit 1:2 und rutschten auf den vierten Platz zurück, aber die Vorstellung war erstklassig. Das überraschende Comeback von Kapitän Steffen Mathis nach seinem Bänderriss wirkte sich überaus positiv aus. Trotz der Niederlage gab es kaum einen Grund, die Mannschaft zu tadeln. Einziges Manko: Fast eine Halbzeit lang spielte der SVR in Überzahl und konnte kein Kapital draus schlagen. Man hätte den immer müder wirkenden Gastgebern den Knockout versetzen können, wenn man mehr über die Außen gespielt hätte. Zu Beginn gab Marsonia allerdings mächtig Gas und ging durch Enzo Pellegrino auch verdient in Führung (13.). Dieser Treffer wäre freilich vermeidbar gewesen, man brachte sich aber wieder einmal selbst in Bedrängnis und prompt ging der Schuss nach hinten los. Doch die befürchtete Torlawine der Frickenhäuser blieb aus. Der SVR, hervorragend eingestellt und taktisch sehr diszipliniert, kam immer besser in Schwung - und zum 1:1: Michael Hanninger servierte einen Freistoß maßgerecht vors gegnerische Tor und der völlig freistehende Manuel Müller köpfte die Murmel in die Maschen (27.). Der SVR wurde immer stärker, die Hausherren zunehmend nervöser. Tobias Schäfer köpfte zu ungenau (34.), dann lag den SVR-Anhängern nach einer Traumkombination schon der Torschrei auf den Lippen. Aber Marsonia-Keeper Denis Stauduar verhinderte gegen Steffen Oßwald mit einer Glanztat das 1:2 (37.). Fast mit dem Pausenpfiff köpfte Steffen Mathis Stauduar genau in die Arme. Nach der Pause schien das Feld für den SVR bereitet, denn Gökhan Özbek sah nach einem groben Foul die "Ampelkarte" (47.). Die Überzahl schien sich schnell auszuzahlen, aber Günter Waches Kopfball landete am Pfosten (52.). Der SVR-Motor geriet jedoch zusehends ins Stottern, nachdem Daniel Schwindt den Tabellenzweiten mit einem unhaltbar abgefälschten Freistoß wieder in Front gebracht hatte (56.). Die numerische Überlegenheit machte sich nicht bemerkbar, weil der SVR den Fehler machte, überwiegend mit langen Bällen zu operieren. Kristijan Delic hätte beinahe erhöht, sein Kopfstoß landete aber ebenfalls am Pfosten (66.). Die Reuderner Angriffe erlahmten immer mehr und Marsonia hatte die besseren Chancen. Aber es blieb beim 2:1 und damit war der "schwarze April" mit nur einem Zähler aus drei Partien für den SVR perfekt. In einem waren sich danach alle einig: Hätten die "Hirsche" auch gegen den KSV und Tischardt derart aufgetrumpft, beide Spiele wären klar gewonnen worden.

Gegen den NK Marsonia Frickenhausen spielten: Theissler; Weger, Weiler, Müller, Luczky (80. Czech), Mathis, Cueva, Hanninger, Oßwald (50. Schweizer), Wache, T. Schäfer (68. Kotz).
(10.04.11) Alle Träume sind geplatzt SVR kommt gegen Tischardt nicht über ein 0:0 hinaus
Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Eine Woche nach der ersten Saisonpleite (1:2 beim KSV Nürtingen) musste der SV Reudern gleich wieder Federn lassen. Gegen den TV Tischardt kamen die "Hirsche" nicht über ein trostloses 0:0 hinaus. Damit sind die Träume wieder einmal geplatzt, denn bei nunmehr fünf beziehungsweise acht Zählern Rückstand auf die beiden Führenden ist der Zug nach oben abgefahren. Es war kein gutes Spiel, das der SVR seinen Anhängern präsentierte. Weitestgehend ausgeglichen plätscherte das Geschehen vor sich hin. Beide Teams neutralisierten sich, Chancen waren eher Mangelware. Die beste hatte Tobias Schäfer, doch sein Kopfball landete an der Latte des Tischardter Tores. Am Ende drückten die Gastgeber zwar auf den erlösenden Treffer, zumal sie nach einer Gelb-Roten Karte für den Tischardter Manuel Gruel (82.) in den letzten Minuten in Überzahl waren, aber der TVT ließ nichts mehr zu. So stand unterm Strich eine doch recht enttäuschende Nullnummer.
Gegen den TV Tischardt spielten: Theissler; Weger, Fischer (67. Weiler), Müller, Luczky, Hanninger, Cueva (80. Czech), Kotz, Oßwald, Wache, T. Schäfer.
(03.04.11) Die erste Saisonniederlage Im 19. Spiel verliert der SVR beim KSV Nürtingen mit 1:2
Eine starke Halbzeit, vielleicht die beste in der Rückrunde, reichte dem SV Reudern nicht, um weiter ungeschlagen und den beiden Führenden auf den Fersen zu bleiben. Beim KSV Nürtingen verlor der SVR mit 1:2, es war im 19. Saisonspiel die erste Niederlage. Ärgerlich, ärgerlich, kann man da nur sagen, denn der SVR war in den ersten 45 Minuten klar Chef im Ring, hätte schon nach 10 Minuten entscheidend vorne liegen müssen. Aber Matthias Keller (2.), Manuel Müller (6.) und Tobias Schäfer (8.) vergaben drei ganz dicke Möglichkeiten fahrlässig. Die Gastgeber hatten ebenfalls zwei ganz gute Chancen, doch dann gelang Matze Keller doch die Reuderner Führung (26.), nachdem sich Oliver Cueva energisch durchgesetzt hatte. Dabei blieb's freilich bis zu Pause, weil weitere Chancen nicht genutzt wurden. Die beste vergab erneut Tobias Schäfer, der nach einer Flanke nur halbherzig mit dem Kopf zum Ball ging. Im zweiten Abschnitt waren noch keine 20 Sekunden gespielt, das hätte es 2:0 heißen können. Der Angriff verpuffte aber. Wenig später hätte sich ein 35-Meter-Freistoß von Michael Hanninger fast ins KSV-Netz gesenkt (49.), dann jedoch agierte der SVR zunehmend passiv, entwickelte kaum noch Druck und baute so due Hausherren auf. Eine völlig unnötige Aktion von Nico Czech im eigenen Strafraum bescherte dem KSV den Ausgleich, denn Fuat Sarikaya verwandelte den Elfmeter (61.). Der Gast aus Reudern hatte nur noch zwei gute Gelegenheiten, als einmal Matthias Keller nach schönem Einsatz nur den Pfosten traf (63.) und das andere Mal Oliver Cueva nach einer gelungenen Kombination am glänzend reagierenden KSV-Keeper scheiterte (76.). Vor allem das Spiel zum Ball war beim SVR nach der Pause völlig mangelhaft, insbesondere in der Abwehr leistete man sich unerklärliche Aussetzer. Auch in der 85. Spielminute ließ man den Gegner gewähren und Fazli Güclü erzielte den 2:1-Siegtreffer. Vier Minuten später fast das 3:1, aber der KSV-Angreifer schoss neben das Tor. Die erste saisonale Niederlage war dennoch besiegelt.
Gegen den KSV Nürtingen spielten: Theissler; Fischer (85. Schweizer), Weiler, Müller, Luczky, Hanninger, Cueva, Kotz (55. Czech), Keller, Wache, T. Schäfer (72. Oßwald).
(27.3.11) Nach der Pause läuft's rund 3:1 gegen den VfB Neuffen II - Überragender Günter Wache trifft zweimal
Der SV Reudern bleibt den beiden Führenden auf den Fersen und ist nach dem 3:1-Erfolg über den VfB Neuffen II auch nach 18 Saisonspielen noch ungeschlagen. Günter Wache war nicht nur wegen seiner zwei Treffer der überragende Mann und überall zu finden. Äußerst positiv ausgewirkt hat sich auch die Rückkehr von Matthias Keller, der bei seinem ersten Einsatz in diesem Jahr ebenfalls gleich wieder traf, Die "Hirsche" begannen überaus engagiert, waren gegenüber der Vorwoche kaum wiederzuerkennen. Doch es war nur ein anfängliches Strohfeuer. Die Gäste, die kaum nennenswerte Möglichkeiten besaßen, verbuchten allerdings die erste Chance und plötzlich war der SVR-Elan wie weggeblasen. Die Gastgeber verfielen wieder in den Schlendrian vom Oberlenningen-Spiel, bewegten sich schlecht und produzierten zahlreiche unnötige Abspielfehler. Trotzdem hatte man wesentlich mehr Spielanteile und ging durch Günter Wache nach einer der wenigen gelungenen Kombinationen vor der Pause auch verdient in Führung (26.). Kurz zuvor hatte eine Wache-Flanke das Quergebälk gestreift (21.) und Matze Keller das 1:0 auf dem Fuß. Er tankte sich von rechts herrlich durch, verzog dann aber allein vor dem VfB-Keeper Tim Böhringer (25.). Auch Oliver Cueva hatte mit einem klasse Heber aus vollem Lauf Pech (29.). Die zweite Halbzeit hatte grade erst begonnen, das stand es schon 2:0: Matthias Keller vollendete schnörkellos, nachdem Olli Cueva ihm das Leder mit letztem Einsatz aufgelegt hatte (47.). Dieser Treffer gab sichtlich Auftrieb und auf einmal lief das SVR-Spiel. Jetzt wirkte die Mannschaft wesentlich entschlossener und zielstrebiger, Angriff auf Angriff rollte Richtung Neuffener Gehäuse. Eine deutliche Steigerung war's. Keller scheiterte zweimal in aussichtsreicher Position (52., 55.), dann war erneut Ginne Wache nach der siebten Reuderner Ecke per Kopf zum 3:0 zur Stelle (67.). Weitere Tore gelangen nicht mehr, die Einheimischen mussten stattdessen das 1:3 hinnehmen. Marc Haußmann hämmerte einen Freistoß von der Strafraumlinie in die Maschen (81.). Ein klares Tor von Tobias Schäfer anerkannte der ansonsten tadellos leitende junge Schiedsrichter Dennis Rainer vom TSV Neckartailfingen nicht, Böhringer hatte die Hand nämlich nicht am Ball (84.).
Gegen den VfB Neuffen II spielten: Bleher; Weger, Weiler (66. Gneiting), Müller, Luczky, Hanninger, Cueva,Kotz (73. Czech), Keller (65. Schweizer), Wache, T. Schäfer.
(20.03.11) Nur der Sieg überzeugt Viele Fehler beim 5:0 gegen Schlusslicht TSV Oberlenningen II
5:0 gegen den Tabellenletzten TSV Oberlenningen II, auch nach 17 Spielen noch ungeschlagen, weiter punktgleich mit dem Tabellenzweiten Dritter - die nackten Zahlen können sich sehen lassen. Doch das, was die Mannschaft beim nie gefährdeten Heimsieg gegen das Schlusslicht aus dem Lenninger Tal gezeigt hat, ließ nicht nur den Fans die Haare zu Berge stehen. Trainer Steffen Oßwald, der erstmals seit vielen Monaten wieder mitwirkte und den krankheitsbedingt fehlenden Abwehrchef Gabriel Luczky ersetzte, verstand die Welt nicht mehr: "Die Mannschaft hat zu keiner Zeit die Vorgaben umgesetzt." Zudem hat sich auch noch Kapitän Steffen Mathis verletzt, er musste mit Verdacht auf Bänderriss im Knöchel raus und wird vermutlich einige Wochen fehlen. Nach einer Gedenkminute für die Opfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan übernahm der SVR zwar sofort die Initiative und Heiko Schweizer lochte nach einem klasse Zuspiel von Michael Hanninger auch früh zum 1:0 ein (5.), doch Sicherheit gab die Führung nicht. Dabei waren die Gäste über 90 Minuten hinweg äußerst harmlos, lediglich nach knapp einer halben Stunde wurde es zweimal brenzlig. Hakan Bayram vergab aber den Ausgleich, als er nach Unzulänglichkeiten in der SVR-Deckung allein vor Torhüter Fabian Bleher vorbei schob (26.). Anstatt Ball und Gegner laufen zu lassen überbot man sich an Fehlpässen, Unbeweglichkeit und technischen Mängeln. Das wurde auch nicht besser, nachdem der Oberlenninger Tobias Schneider eine Flanke von Tobias Kotz ins eigene Netz bugsierte (28.) und Oliver Cueva nach einer Ecke zum 3:0 eingeköpft hatte (33.). Nach der Paue musste Fabian Bleher nur noch einmal weit aus seinem Kasten, um zu klären (86.), ansonsten blieben die Gäste harmlos. Der SVR erhöhte durch Steffen Mathis (55., 20-Meter-Gewaltschuss ins Tordreieck) und Nico Czech im Nachsetzen (73.) noch auf 5:0, vergab aber durch Inkonsequenz im Abschluss einen deutlich höheren Sieg.
Gegen den TSV Oberlenningen II spielten: Bleher; Weger, Fischer (64. Bartels), Müller, Oßwald, Mathis (76. Wache), Cueva, Kotz, Schweizer (84. Czech), Hanninger, T. Schäfer.
(13.3.11) Vorteil nach schnellem Ausgleich Nach 4:2 beim SV 07 Aich II punktgleich mit dem Tabellenzweiten Marsonia
Der SVR ist weiter ungeschlagen, hat nach dem elften Saisonsieg sogar mit dem Tabellenzweiten NK Marsonia Frickenhausen gleichgezogen. Doch das 4:2 beim SV 07 Aich II war alles andere als ein Ruhmesblatt. Man muss sich noch gewaltig steigern. Wie gegen Linsenhofen fand der SVR nur schwer ins Spiel und geriet schon in der 6. Spielminute in Rückstand. Torschütze war Steffen Zeeb. Postwendend gelang aber Günter Wache nach einer Ecke von Mitch Hanninger der Ausgleich (7.). Das gab Auftrieb und schon 120 Sekunden später traf Tobias Kotz zur 2:1-Führung für die "Hirsche" (9.). Auch das dritte SVR-Tor, wiederum von Günter Wache erzielt, entsprang einer Standardsituation (18.). Aus dem Spiel heraus hätte man die Partie wohl nicht so leicht gedreht. So aber waren die Weichen gestellt und als Oliver Cueva das 4:1 markierte (60.), war der Fisch geputzt. Die Aicher verkürzten in der Schlussphase noch durch Steffen Barner auf 2:4 (86.).
Gegen den SV 07 Aich II spielten: Bleher, Weger, Fischer, Müller, Luczky, Mathis, Cueva, Kotz (69. Bartels), Hanninger (72. Schweizer), Wache, T. Schäfer (63. Czech)
(6.3.11) Ein gefühlter Sieg 2:2-Ausgleich gegen den TSV Linsenhofen erst in allerletzter Sekunde
Die gute Nachricht vorneweg: Der SVR ist weiterhin ungeschlagen. Dass dies auch nach dem zweiten Rückrundenspiel noch so ist, hatten die "Hirsche" allerdings Fortuna zu verdanken, denn mit der waren sie beim 2:2 gegen den TSV Linsenhofen absolut im Bunde. Das Verfolgerduell hielt freilich nicht, was sich die Fans beider Lager davon versprochen hatten. Vor allem Gastgeber SVR zeigte eine katastrophale erste Halbzeit, die dem eigenen Anhang die Haare zu Berge stehen ließ. Keine Laufbereitschaft, schlechtes Zweikampfverhalten, technische Mängel und kein Durchsetzungsvermögen _ der eisige Wind sorgte zusätzlich dafür, dass die Gesichtszüge der Reuderner vollends einfroren. Nahezu widerstandslos ließ der SVR, der vor der Pause kein einziges Mal aufs gegnerische Tor schoss, die Gäste aus dem Neuffener Tal gewähren. Die waren beileibe auch nicht übermäßig stark, verzeichneten aber ein deutliches Übergewicht. Das einzige Tor der ersten 45 Minuten war freilich ein Geschenk, denn bei Dennis Kirchners Freistoß ins kurze Eck sah SVR-Keeper Fabian Bleher gar nicht gut aus (17.). Trainer Steffen Oßwald schien die Seinen in der Kabine aufgerüttelt zu haben, denn nach der Pause wirkten die Reuderner weitaus agiler. Tobias Schäfer hätte die erste Chance um ein Haar zum 1:1 genutzt (50.). Stattdessen ging die Post aber in die andere Richtung ab und Yusuf Özcan traf im Gegenzug zum 0:2 (51.). "Das war's", dachten nicht nur die SVR-Fans, zumal in der 58. Spielminute ein Distanzschuss fast das 0:3 bedeutet hätte. Doch plötzlich ging ein Ruck durch die Reihen der Hausherren, die nun immer mehr ihre konditionellen Vorteile in die Waagschale warfen. Günter Wache köpfte noch knapp vorbei (60.), doch dann wuchtete der unermüdliche Kapitän Steffen Mathis eine Ecke von Michael Hanninger per Kopf zum 1:2 in die Maschen (71.). Der Druck des SVR wurde immer größer, die Riesenchance zur Entscheidung vergaben aber die Gäste (82.). Die Zeit lief den Gastgebern davon, als ein weiter Ball hoch in den Strafraum des TSVL segelte und "Flotze" Mathis zum Kopfball hochstieg. Den SVR-Fans lag der Torschrei schon auf den Lippen, aber Linsenhofen Keeper Marco Stiefel reagierte phantastisch und verhinderte den Ausgleich (89.). In der Nachspielzeit fiel aber doch noch der glückliche 2:2-Endstand. Heiko Schweizer schoss und Paul Pollak fälschte den Ball ins eigene Netz ab (90.+3). Buchstäblich in letzter Sekunde wahrte der SVR seinen Nimbus und konnte sein Glück kaum fassen. Es war ein gefühlter Sieg.

Gegen den TSV Linsenhofen spielten: Bleher; Weger, Weiler (18. Fischer), Müller, Luczky (77. Czech), Mathis, Cueva, Kotz, Hanninger, Wache, T. Schäfer (74. Schweizer).
(27.3.11) Mühevoller Auftakt im Täle Tobias Kotz gelingt 1:0-Siegtreffer beim FC Frickenhausen III
Der SVR ist mit einem schwer erkämpften 1:0-Erfolg in die Rückrunde und ins Punktspieljahr 2011 gestartet. Doch bis der Sieg beim FC Frickenhausen III unter Dach und Fach war musste der SVR-Anhang lange bibbern, denn die Gastgeber hielten auf dem Kunstrasen bis zum Schluss dagegen. Es war der erwartet schwere Auftakt, aber letztendlich zählt nur der Sieg. Den sicherte Tobias Kotz mit dem "goldenen" Tor in der 70. Spielminute, nachdem Andreas Weger beherzt angetreten war und Tobias Schäfer quer gelegt hatte. Nur drei Zeigerumdrehungen hätte Tobi Kotz frühzeitig alles klar machen können, er scheiterte jedoch mit seinem Foulelfmeter an FCF-Keeper Giuseppe Baldassarre. Der hätte nach der Notbremse an Tobias Schäfer freilich gar nicht mehr auf dem Platz sein dürfen, sah aber nur "Gelb". Verdient war der Sieg freilich allemal, wenngleich die erste Chance fast eine halbe Stunde auf sich warten ließ. Die beste Möglichkeit vor der Pause vergab "Töp" Schäfer, der aber nur das Außennetz traf (35.). Fabian Bleher, der den nach wie vor verletzten Bernd Theissler gut vertrat, rettete das 0:0 zur Pause mit einer Glanztat (39.). Der SVR, insgesamt zu unbeweglich und zu ungenau im Zuspiel, wurde nach dem Seitenwechsel zwingender. "Laser" Kotz hätte die Führung erzielen müssen, vergab aber allein vor dem Tor überhastet (53.). Bei der überfälligen Führung machte er es besser, hätte den eigenen Anhang beim Elfer das Zittern allerdings ersparen können. So blieb es bis zum Schluss spannend, weil auch Günter Wache haarscharf vorbei köpfte (74.), Nico Czech an Baldassarre scheiterte (81.), Steffen Mathis anschließender Heber von der Linie gekratzt wurde und Oliver Cueva drüber köpfte (83.) und nur die Latte traf (87.).
Gegen FC Frickenhausen III spielten: Bleher; Weger, Weiler (49. Fischer), Müller, Luczky, Mathis, Cueva, Kotz, Hanninger, Wache, T. Schäfer (77. Czech).
In der Vorrunde ungeschlagen 1:1 im letzten Hinrundenspiel beim SV Nabern II - Nur Matze Keller trifft
Der Volkstrauertag war wahrlich kein guter Tag für den SV Reudern: Zum Abschluss der Vorrunde mussten sich die "Hirsche" beim SV Nabern II mit einem 1:1 begnügen, schlossen damit aber die Vorrunde ohne Niederlage ab. Das ist allererste Sahne und weit über dem, was man sich erträumen konnte. Dieses Unentschieden tut dennoch weh, denn es waren genügend Chancen vorhanden, um die Partie für sich zu entscheiden. Schon nach sechs Minuten stand Tobias Schäfer mutterseelenallein vor Naberns Keeper, semmelte das Leder aber am Tor vorbei. Das musste einfach ein Tor sein und hätte wohl für die nötige Sicherheit gesorgt. In der 11. Spielminute ging der SVR verdientermaßen in Führung, als Matthias Keller eine Freistoßflanke von Michael Hanninger einköpfte. 20 Minuten hatte der SVR alles bestens im Griff, dann führte ein Abwehrfehler zum 1:1 durch Markus Prettner, der Julian Fischer vernaschte und einlochte. Es war eine von nur drei gefährlichen Situationen des SVN, an denen aber immer Prettner beteiligt war. Und die reichte letztlich, um den Reudernern einen Punkt abzujagen. Die Gäste wirkten irgendwie gehemmt und längst nicht so beweglich und lauffreudig wie sonst. Der Wille war zwar spürbar, der letzte Biss fehlte indes. Schüsschen aus 35 oder 40 Metern zeugen zudem von purer Verweiflung. Pech hatte Tobias Schäfer, dessen herrlichen Kopfball Naberns Schlussmann bravourös entschärfte (64.). Auch Matze Keller hatte in der Nachspielzeit eine Riesenchance zur Entscheidung, aber er nahm die Maßflanke von Steffen Oßwald mit dem Kopf und hätte doch alle Zeit der Welt gehabt, um den Ball zu stoppen. Trotzdem gibt es keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen, denn ein Halbserie ungeschlagen zu überstehen, das hat es beim SVR wahrscheinlich noch nie gegeben.
Gegen den SV Nabern II spielten: Theissler; Fischer, Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Kotz (81. Wagner), Keller, Hanninger, T. Schäfer (81. Oßwald).
Schützenfest nach Traumstart SVR-Party stimuliert die "Hirsche" beim 8:0 gegen den TSV Beuren II
Hut ab! Am Samstagabend glänzten die "Hirsche" als tanzende Watschelgazellen bei der SVR-Party in der Gemeindehalle, beim letzten Heimspiel des Jahres 2010 knüpften sie tags darauf nahtlos an diesen Gala-Auftritt an und schwelgten weiter in Feierlaune. Gegen den TSV Beuren II gelang nämlich nach einem Blitzstart mit einem 8:0-Schützenfest der höchste Saisonsieg.Wer sich zu spät auf den Weg in den Aspach gemacht hatte (ab November beginnen die Spiele ja schon um 14.30 Uhr), der verpasste eine fulminanten Auftakt. Matthias Keller sorgte bereits nach wenigen Sekunden für die Führung (1.) und legte wenig später gleich das 2:0 nach (6.). Diese frühen Tore gaben Sicherheit, das vorabendliche Fest war aus den Knochen geschüttelt. Konsequent und druckvoll ging es weiter, 90 Minuten lang. "Matze" Keller machte in der 18. Minute seinen lupenreinen Hattrick mit dem 3:0 perfekt und Spielertrainer Steffen Oßwald konnte sich beruhigt zurücklehnen. Kurz vor der Pause die einzige nennenswerte Möglichkeit für den Gast vom Lettenwäldle bei einer eins-gegen-eins-Situation, aber Bernd Theissler machte die Hundertprozentige aus kurzer Distanz in großartiger Manier zunichte. Oßwald: "Das war enorm wichtig."Der SVR bestimmte das Geschehen freilich weiter und stillte nach der Pause endlich auch einmal seinen Torhunger. Kellers vierter Streich eröffnete den zweiten Abschnitt (47.), Kapitän Steffen Mathis (55.), Tobias Kotz (64.), Heiko Schweizer (78.) und Martin Weiler (85.) setzten vier weitere Treffer zum hochverdienten Dreier drauf.
Gegen den TSV Beuren II spielten: Theissler; Fischer, Weiler, Müller (77. Bartels), Luczky, Mathis (71. Eisenhut), Cueva, Kotz, Keller, Wache, T. Schäfer (71. Schweizer).
In Unterzahl aufgedreht Zehn Reuderner schaffen im Verfolgerduell bei der SPV 05 Nürtingen noch ein 2:2
Die junge Mannschaft des SV Reudern verblüfft immer mehr. Auch im Verfolgerduell auf dem Waldheim hielt die Serie, der SVR ist auch nach elf Spieltagen noch immer ungeschlagen. Beim unterm Strich glücklichen 2:2 beim Tabellenhintermann sah es lange nach der ersten saisonalen Pleite aus, doch in Unterzahl wachten die "Hirsche" auf und erkämpften sich noch ein 2:2. Einfach klasse, welch tolle Moral in der Truppe von Spielertrainer Steffen Oßwald steckt. Der wechselte sich übrigens erstmals in dieser Spielzeit kurz vor Schluss selbst ein, um das 2:2 über die Zeit zu bringen, villeicht sogar noch einen Glücksschuss anzubringen. Das wäre freilich zuviel des Guten gewesen. Die Nullfünfer drohten die Reuderner in der ersten Halbzeit förmlich überrennen zu wollen. Die Gastgeber machten mächtig Dampf und stürzten den SVR von einer Verlegenheit in die andere. Bernd Theissler war einmal mehr ein bombensicherer Rückhalt und bewahrte seine Elf serienweise mit Glanzparaden vor einem deutlichen Rückstand. In der 24. Spielminute war er jedoch machtlos, als Oguzhan Deniz einen Freistoß per Kopf ins SVR-Tor verlängerte. Zu mehr reichte es im ersten Abschnitt allerdings nicht für die klar überlegenen Hausherren. Der SVR fand in der Offensive so gut wie nicht statt, zwei Versuche von Tobias Kotz waren die magere Ausbeute. Die Gäste hatten alle Hände voll zu tun, um die stürmisch anrennende SPV einigermaßen in Schach zu halten - und dies gelang trotz einiger Unsicherheiten. Kurz nach dem Seitenwechsel eine Riesenchance für die Nullfünfer, aber Deniz, der die SVR-Abwehr genarrt hatte, schoss aus acht Metern vorbei (49.). Das wäre wohl die Entscheidung gewesen. Stattdessen stand es plötzlich 1:1. Beim ersten vielversprechenden Konter wurde Oliver Cueva vom Nürtinger Torhüter umgerissen und der Unparteiische zeigte auf den Elfmeterpunkt, obwohl der Ball im Netz lag. Tobias Kotz hämmerte die Pille mit Vehemenz in die Maschen (54.). Die Freude währte keine 100 Sekunden, dann lag der SVR nach einem Abwehrschnitzer wieder zurück, Ümit Tekin traf ins kurze Eck (56.). Die Gastgeber ließen nun deutlich nach, das hohe Tempo hatte auf dem weichen Untergund viel Kraft gekostet. Der SVR fand dagegen immer besser ins Spiel, musste aber den nächsten Rückschlag verkraften, als Matthias Keller die Gelb-Rote Karte sah (69.). Eine sehr harte Entscheidung, als er nach einer umstrittenen Abseitssituation den Ball ins Tor schoss. Die Würfel schienen damit gefallen zu sein, der SVR belehrte die Zweifler jedoch eines Besseren und drehte plötzlich auf. Mit einer unglaublichen Moral wurde die SPV niedergekämpft und Heiko Schweizer gelang trotz numerischer Unterlegenheit noch der Treffer zum 2:2-Endstand (78.). Klar, dass die Mannschaft anschließend beim ersten Reuderner Besen des Musikvereins in der Kelter kräftig feierte.
Gegen die SPV 05 Nürtingen spielten: Theissler; Fischer (57. Bartels), Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Cueva (70. Schweizer), Kotz, Keller, Wache, T. Schäfer (85. Oßwald).
Oliver Cueva erlöst die "Hirsche" Beim 1:0 gegen den TV Bempflingen II steht sich der SVR oft selbst im Weg
Das Positive vorneweg: Der SVR ist auch nach zehn Spieltagen noch ungeschlagen und Tabellenzweiter. Aber beim 1:0-Sieg gegen den TV Bempflingen II machten sich die "Hirsche" wieder einmal das Leben selbst unnötig schwer. Oliver Cueva erlöste den SVR nach einer Stunde Spielzeit. In der Anfangsviertelstunde passte noch alles, doch die klaren Feldvorteile mit drei dicken Gelegenheiten konnten nicht in Zählbares umgemünzt werden. Martin Weiler hatte mit einem Schuss an den Außenpfosten Pech. Dann ließ sich der SVR immer mehr das Heft aus der Hand nehmen, indem man wieder einmal viel zu passiv agierte. Gab es dann mal nach Kontern Platz beim Überzahlspiel, machte man sich alles durch hektisches und schlampiges Spiel selbst kaputt. Der TVB kam nach einer halben Stunde zu seiner besten Gelegenheit, aber Bernd Theissler kratzte einen Schuss aus sieben Metern von der Linie. Kurz darauf hatte der SVR Glück, dass der Referee nicht auf Elfmeter, sondern auf Schwalbe des TVB-Angreifers erkannte. Im zweiten Abschnitt war wieder mehr Bewegung im SVR-Spiel und die Aktionen wurden druckvoller. Der finale Pass in die Spitze kam allerdings zu ungenau. Die Erlösung nach exakt einer Stunde: Steffen Mathis bediente nach einer schönen Kombination im Mittelfeld Oliver Cueva und der schob die Kugel überlegt flach ins lange Eck. Weil die Reuderner aber das 2:0 nicht nachlegten, blieb es bis zum Schluss spannend. Bempflingen versuchte mit drei Stürmern auszugleichen, aber der SVR ließ durch konsequentes Zweikampfverhalten nichts mehr anbrennen und sicherte sich unterm Strich verdientermaßen den achten Saisonsieg. Bleibt zu hoffen, dass jetzt jeder begriffen hat, dass man auch zweite Mannschaften ernst nehmen muss.
Gegen den TV Bempflingen II spielten: Theissler; Fischer, Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Cueva, Kotz (90. Eisenhut), Keller (71. Czech), Wache, T. Schäfer (86. Schweizer).
Konkurrenten abgeschüttelt Nach dem 2:1-Erfolg beim FC Unterensingen II weiter auf Rang zwei
Der SVR hat auch die hohe Hürde beim FC Unterensingen II genommen und mit einem 2:1-Sieg einen direkten Konkurrenten vorerst einmal distanziert. Weil der FCU in der Vergangenheit schon zweimal zum Stolperstein für den SVR geworden war, wollte Trainer Steffen Oßwald, der wieder auf der Bank Platz genommen hatte, in den Bettwiesen unbedingt voll punkten. Das gelang, weil Bernd Theissler einmal mehr ein phantastischer Rückhalt war und weil die Mannschaft vor allem im ersten Durchgang überzeugte. Allein die Chancenverwertung ließ Wünsche offen, sonst wäre die Partie bereits zur Pause entschieden gewesen. Schon in der 1. Spielminute hätten die Reuderner in Führung gehen müssen, der FCU hatte allerdings wenig später auch zwei gute Gelegenheiten. Das 0:1, das Tobias Kotz markierte (6.), gab den Gästen vom Aspach die Sicherheit, die man sich wünschte und so bestimmten die Reuderner den ersten Durchgang vollends recht klar. Erst recht, als Matthias Keller per Kopf auf 2:0 erhöht hatte (22.). Der FCU kam kaum einmal gefährlich vor das SVR-Gehäuse, aber der Gast versäumte es, den Sack vollends zuzumachen. Matze Keller hatte das 3:0 auf dem Schlappen, scheiterte aber am FCU-Keeper (35.), dann war der Ball selbst aus Sicht der Unterensinger Anhänger nach einem Kopfball des bärenstarken Günter Wache klar hinter der Linie, aber der Unparteiische gab das Tor aus seiner Position im Mittelkreis nicht (40.). Im zweiten Durchgang schlichen sich wieder einmal Unanchtsamkeiten im SVR-Spiel ein. Die kann und darf man sich einfach nicht leisten, denn sie bauen den Gegner auf. Auch der FC Unterensingen kam besser ins Spiel und nutzte die Nachlässigkeiten bei den Gästen. Die Folge war der schnelle Anschlusstreffer durch Jan Parzen, als die Reuderner Abwehr nach einem langen Ball uralt aussah und überlaufen wurde (54.). Doch im SVR-Kasten stand mit Bernd Theissler ja ein Meister seines Faches und der ließ trotz einiger brenzliger Situationen nichts mehr anbrennen. Weil der SVR die eigenen Chancen ebenfalls nicht konsequent nutzte, blieb es beim letztlich verdienten 2:1-Erfolg des Tabellenzweiten.
Gegen den FC Unterensingen II spielten: Theissler; Fischer, Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Cueva, Kotz (90.+1 Eisenhut), Keller (78. Schweizer), Wache, Hanninger (57. T. Schäfer).
Großartig gekämpft Beim 0:0 gegen Topfavorit Marsonia überragt Torhüter Bernd Theissler
Traumhaftes Spätsommerwetter, eine Traumkulisse von rund 200 Zuschauern und ein 0:0 gegen den Meisterschaftsfavoriten Marsonia Frickenhausen - der SVR ist nach wie vor ungeschlagen und hat allen Grund zur Zufriedenheit. Zwar hatte der Tabellenführer klare Feldvorteile, aber der Punkt ist allemal verdient, denn die Mannschaft zeigte eine großartige kämpferische Leistung. Herausragend aus einer mannschaftlich geschlossen auftretenden Elf dennoch: Torhüter Bernd Theissler. Der 28-Jährige trieb die Gästestürmer zur Verzweiflung und bildete den großen Rückhalt für sein Team. Eine Viertelstunde tat sich fast nichts in beiden Strafräumen, beide Mannschaften begegneten sich im Schlagerspiel der B5 mit großem gegenseitigem Respekt. Dann tauchte Semso Husejinovic nach einem Steilpass allein vor Bernd Theissler auf, aber der reagierte glänzend (16.). Noch in der gleichen Minute rettete er gegen Marco Schwindt klasse. Der Spitzenreiter bekam nun mehr und mehr Oberwasser, der SVR geriet gehörig unter Druck. Allerdings stand die Defensive auch etwas zu tief, die Hausherren ließen sich zu weit nach hinten reindrängen. Und weil die Bälle überwiegend weggedroschen wurden gab es bei den Gastgebern kaum Ballkontrolle und kaum Aktionen nach vorne. Vor dem Pausenpfiff des hervorragend leitenden Unparteiischen Bodo Bauknecht (TSV Oberensingen) verzeichnete der SVR keine einzige nennenswerte Gelegenheit. Glück für den Tabellenzweiten nach gut einer halben Stunde, als Danijel Ivkic aus 22 Metern abzog und der Ball im Netz landete: Weil Husejinovic im Abseits stehend zwar nicht den Ball berührte, aber Theissler irritierte, zählte der Treffer nicht (31.). Im zweiten Abschnitt geriet Bernd Theissler zunehmend in den Brennpunkt, denn Marsonia suchte die Entscheidung. Immer wieder verhinderte der Reuderner Schlussmann aber mit Glanzparaden und Bitzreaktionen einen Einschlag. Wie in der 59. Spielminute, als er gegen Husejinovic unglaublich stark hielt und nach der anschließenden ersten Frickenhäuser Ecke einen Kopfball von Adrian Ilic aus kurzer Distanz entschärfte. Das war Extraklasse. Der SVR wartete nach wie vor auf die erste gute Möglichkeit. Mit der Einwechslung von Michael Hanninger wurden die Offensivbemühungen der Hausherren zunehmend besser und der SVR mit fortschreitender Dauer frecher. Erstmals vielversprechend wurde es nach 70 Spielminuten: Theisslers Abschlag verlängerte Günter Wache per Kopf und "Mitch" Hanningers Heber aus 30 Metern hätte den weit vor seinem Kasten postierten Denis Stauduar überlistet. Der Ball flog aber über das Tor. Im Gegenzug fast die Gästeführung, doch Bernd Theissler reagierte gegen Husejinovic erneut phantastisch (72.). Genauso kurz darauf gegen Ilic (75.). Dann fasste sich Tobias Kotz ein Herz, doch in der Mitte war keiner da, um den von Stauduar abgewehrten Ball abzustauben (76.). Dann die wohl größte Chance für Marsonia, doch Ilic, schneller als Theissler am Ball, schoss vorbei (84.). Die Gästeführung lag in der Luft, plötzlich aber hatte der SVR zwei ganz dicke Möglichkeiten. Nach einem Freistoß von Gabriel Luczky und Kopfballverlängerung schloss Tobias Kotz allein vor dem Marsonia-Keeper aber zu überhastet ab (86.), 60 Sekunden später schickte Michael Hanninger Matthias Keller, der nach langer Verletztungspause sein erstes Spiel absolvierte, steil, aber auch er zielte zu ungenau. Die Gäste versuchten noch einmal alles, aber die Reuderner schaukelten das 0:0 mit vereinten Kräften über die Runden und freuten sich auf einen schwer erkämpften Punkt. Marsonia-Präsident Mato Sirovina war zufrieden mit dem Zähler und lobte den SVR. "Das war ein sehr gutes Spiel, das wir auch noch hätten verlieren können."
Gegen den NK Marsonia Frickenhausen spielten: Theissler; Fischer, Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Cueva, Kotz, Schweizer (55. Hanninger), Wache, T. Schäfer (32. Keller).
Fortuna lacht den "Hirschen" Eigentor in letzter Minute beschert 2:1-Sieg beim TV Tischardt
Es war die erwartet schwierige Aufgabe, die der SVR beim TV Tischardt lösen musste. Letztendlich gelang unter tatlräftiger Mithilfe der Gastgeber ein 2:1-Last-Minute-Sieg, mit dem die Reuderner weiterhin bei der Musik bleiben. Von einem glücklichen Dreier muss man auf jeden Fall sprechen, denn nach dem Ausgleich hatten die Oßwald-Schützlinge keine zwingende Chance mehr. Allerdings standen sich die SVR-Kicker wieder einmal selbst im Weg, sonst wäre das Spiel schon im ersten Abschnitt entschieden gewesen. Vom Anspiel weg hätte schon nach nicht einmal 30 Sekunden die Führung fallen müssen, Günter Wache bekam die Pille allerdings auf seinen schwachen linken Fuß. Das hätte die Taktik der von beginn an auf Torsicherung bedachten Gastgeber über den Haufen geworfen und es wesentlich leichter gemacht. 20 Minuten lang hatte der SVR alles im Griff, Nico Czech und Tobias Kotz vergaben aber zwei weitere dicke Gelegenheiten. Dann wurde der TVT immer stärker und gewann an Sicherheit. Bernd Theissler reagiert nach 25 Zeigerumdrehung zweimal sensationell, sonst wäre der Tabellenzweite in Rückstand geraten. Danach wirkten beide Teams pomadig, die Ungenauigkeiten nahmen zu und das Geschehen schleppte sich ohne Höhepunkte dahin. In den zweiten 45 Minuten intensivierte der TVT seine Abwehrarbeit, stand vornehmlich tief in der eigenen Hälfte, um mit langen Bällen in die Spitze zu operieren. Als Günter Wache nach einer Flanke von Martin Weiler einlochte und mit dem 0:1 endlich den Bann gebrochen zu haben schien (55.), deutete alles auf einen SVR-Sieg hin. Zumal Nico Czech und Oliver Cueva weitere gute Möglichkeiten besaßen und Daniel Basta wegen Ballwegschlagens die Ampelkarte sah (70.). Pustekuchen. Bernd Theissler musste bei einem Freistoß von Tischardts Spielertrainer Cafer Genc zunächst sein ganzes Können aufbieten, um einen Einschlag zu verhindern. Allerdings blickte er auch voll in die tief stehende Sonne. Dann stand es doch 1:1, trotz Überzahl. Genc war per Kopf zur Stelle (75.). Der SVR hatte nichts mehr zuzusetzen und als alles schon mit einem Unentschieden rechnete, patzte TVT-Keeper Trinity Michler. Martin Weiler schlug fast von der Eckfahne eine scharfe Flanke nach innen und Michler boxte das Spielgerät in die eigenen Maschen (89.). Riesenpech für den TVT, Riesenglück für den SVR.
Gegen den TV Tischardt spielten: Theissler; Fischer, Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Wache (67. Cueva), Kotz, T. Schäfer (52. Schweizer), Hanninger, Czech (89. Eisenhut).
Ein knallhartes Stück Arbeit Glücklicher 3:2-Sieg gegen starken KSV Nürtingen
Langsam scheint etwas zusammen zu wachsen beim SVR. "Die Stimmung ist momentan hervorragend", freute sich der nach wie vor verletzte Spielertrainer Steffen Oßwald nach dem schwer erkämpften 3:2-Heimsieg gegen den starken KSV Nürtingen. Damit bleiben die Reuderner vorne dabei. Die Gäste waren technisch und von der Spielanlage her besser, allerdings fehlte ihnen die Frische und die letzte Konsequenz im Abschluss. Der weiter ersatzgeschwächte SVR zeigte hingegen ungekannte Effizienz, vor allem im ersten Abschnitt. Zwei Chancen, zwei Treffer waren zu verzeichnen. Klare Vorteile im Feld hatte derweil der KSV. Bei Günter Waches 1:0 in der 4. Spielminute profitierte der Schütze von einem Patzer des KSV-Torhüters Benjamin Hipp, der den Schuss durchrutschen ließ. Der KSV ließ sich dadurch nicht beirren, sondern machte das Spiel. Der SVR tat sich schwer im Spielaufbau, zu viele Ungenauigkeiten machten der Mannschaft zu schaffen. Das 1:1 war nur eine Frage der Zeit und fiel in der 29. Spielminute. Abwehrchef Gabriel Luczky gab beim Tor von Mesut Kaya keine gute Figur ab. Doch die "Hirsche" schlugen postwendend zurück: Der überragende Kapitän Steffen Mathis markierte nach der dritten Ecke das 2:1 (31.). Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte vergab Nico Czech für die im Angriff zu harmlosen Hausherren eine Riesenchance, er wurde allerdings auch von Schiedsrichter Patriz Sautter aus Reutlingen zurückgepfiffen. Der SVR schien die Partie nun besser zu kontrollieren, doch ein neuerlicher Bock von Gabor Luczky ermöglichte Marcel Moreira das 2:2 (54.). Und das in einer Phase, in der niemand damit gerechnet hatte. Fast hätte Manuel Müller wieder sofort zurückgeschlagen, aber Hipp entschräfte seinen Kopfball aus kurzer Distanz (57.). Danach hatten die Gäste wieder mehr vom Spiel. Bis zur 87. Spielminute. Tobias Schäfer erkämpfte sich mit größtem Einsatz den Ball, brachte ihn vor das Gehäuse und Nico Czech markierte irgendwie das 3:2. Damit hatte keiner mehr gerechnet. KSV-Stürmer Fuat Sarikaya ließ sich in der sechsminütigen Nachspielzeit zu einer Schiri-Beleidigung hinreißen und sah die Rote Karte (90.+4). Nach dem Spiel feierte die Mannschaft endlich einmal wieder, wie man nach einem unerwarteten Dreier feiern muss. So darf es weiter gehen.
Gegen den KSV Nürtingen spielten: Theissler; Fischer, Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Wache, Kotz, Schweizer (58. Cueva), T. Schäfer (90. Sven Kurz), Czech (90.+3 Bartels).
Unnötige Schwächephasen Verdienter 3:1-Erfolg beim VfB Neuffen II
Dem SVR gelang beim VfB Neuffen II der vierte Saisonsieg. Beim 3:1-Erfolg auf dem Spadelsberg ließen die "Hirsche" aber starken Phasen immer wieder Schwächeperioden folgen, Unkonzentriertheiten, die die Gastgeber hätten zurück ins Spiel bringen können. Unterm Strich steht aber ein verdientes 3:1 Kategorie: Hauptsache gewonnen. Der Start hätte besser nicht verlaufen können, denn Nico Czech traf bereits nach wenigen Sekunden zum 0:1. So etwas wünscht sich jede Mannschaft, doch die erhoffte Sicherheit gab die Führung nicht unbedingt. Trotzdem diktierte der SVR das Geschehen und erhöhte bis zur Pause auf 3:0. Ein kurioses Eigentor von Thomas Linge, bei dessen Rückpass VfB-Keeper Bernhard Feldmann ein Loch in die Luft drosch (29.), und ein abgefälschter Freistoß von Tobias Kotz (41.) bedeuteten die beruhigende Halbzeitführung. Bis dahin war noch alles im grünen Bereich. Nach der Pause aber baute der SVR die Hausherren regelrecht auf. Viel zu passiv und ängstlich wirkten viele Aktionen. Chancen hatte man dennoch, um vollends alles klar zu machen, aber im Abschluss fehlte die Konsequenz. Der VfB fand daher immer besser ins Spiel, gab sich nie auf und verkürzte nach einem völlig unnötigen Fehler im Mittelfeld auf 1:3 (Fabien Schaupp, 63.). Die Neuffener witterten Morgenluft und der SVR musste sich mächtig strecken, um weiteren Flurschaden zu verhindern. Keeper Fabian Bleher verhinderte den Anschlusstreffer, sonst wäre das Ganze womöglich noch in die Hose gegangen. So aber blieb's beim 3:1, das unterm Strich doch verdient war.
Gegen den VfB Neuffen II spielten: Bleher; Fischer, Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Wache, Kotz (87. Bartels), Schweizer (88. Sven Kurz), T. Schäfer (85. Eisenhut), Czech.
Ein dunkelblaues Auge Enttäuschendes 2:2 beim Kellerkind TSV Oberlenningen II
Hochmut kommt vor dem Fall. Eine Binsenweisheit, die offenkundig nicht jeder verinnerlicht. Beim Auswärtsspiel beim bis dahin punktlosen TSV Oberlenningen II enttäuschte der Tabellenführer vom Aspach über weite Strecken und musste froh sein, nach einem 0:2-Halbzeitrückstand wenigstens noch mit einem dunkelblauen Auge davon gekommen zu sein. 2:2 hieß es am Ende wenigstens auf dem Oberlenninger Ausweichsportplatz im Schopflocher Kämmerle, ein 2:2, das dem SVR noch sehr weh tun kann. In der ersten Halbzeit wirkte der SVR unkonzentriert und viel zu statisch. Die Bewegung ohne Ball fehlte fast gänzlich, zudem wurden viel zu viele Fehlpässe gespielt und das Zweikampfverhalten war sehr passiv. Viele Aspekte, die den Gastgebern in die Karten spielten. Zumal sie bereits in der 6. Spielminute durch Christoph Weber in Führung gingen. Zuvor schon hatte Günter Wache Pech, als er den TSVO-Keeper umkurvte, das Leder aber an den Innenpfosten schob (4.). Für Trainer Steffen Oßwald war's der Knackpunkt. Weitere beste Gelegenheiten wurden vergeigt, abermals Wache traf nach einer Hanninger-Ecke per Kopf nur die Latte (15.). Alle Überlegenheit nützt nichts, wenn man keine Tore macht. Meist wird man dann aich noch bestraft. Das war auch in Schopfloch so, denn die Hausherren erhöhten nach einem Konter durch Simon Lang auf 2:0 (29.). Hätte nicht Bernd Theissler, der sein 100. Spiel im SVR-Trikot absolvierte, in einer Eins-gegen-eins-Situation glänzend reagiert, die Oberlenninger hätten auch ihre dritte Möglichkeit genutzt. Nach der Pause war der SVR weiter klar überlegen und spielte endlich auch druckvoller. Der Wille, die Partie noch drehen zu wollen, war erkennbar, allerdings war häufig am gegnerischen Strafraum Endstation. Und die Hausherren waren immer bei Kontern gefährlich. Tobias Kotz (59., Foulelfmeter) und Nico Czech (65.) schafften mit ihren Treffern wenigstens noch das 2:2, zu mehr reichte es nicht mehr. Zu allem Überfluss konnte Gabriel Luczky in seinem 200. SVR-Einsatz auch noch seine Gosch nicht halten und sah Gelb-Rot (85.).
Gegen den TSV Oberlenningen II spielten: Theissler; Fischer, Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Wache, Kotz, Schweizer, Hanninger, Czech (68. T. Schäfer).
Mathis stellt die Weichen Nach dem 4:1 gegen den SV 07 Aich II Tabellenführer
Fast vier Jahre ist es her, dass der SVR Tabellenführer war. Am 22. Oktober 2006 standen die "Hirsche" letztmals ganz oben im Klassement, jetzt hat man sich wieder auf dem Platz an der Sonne breit gemacht. Der 4:1-Erfolg gegen den SV 07 Aich II war der dritte Sieg im dritten Spiel. So könnte es weiter gehen. Ein hochverdienter Dreier war's, allerdings gab es wieder eine Schwächephase mit Nachlässigkeiten, die den Gästen aus dem Aichtal den Ausgleich ermöglichten. Obendrein ging der SVR viel zu leichtfertig mit seinen Mögliochkeiten um, sonst wäre der Sieg sicherlich höher ausgefallen. Michael Hanninger brachte die Reuderner nach einem Steilpass von Martin Weiler früh in Führung (9.), doch zu mehr reichte es noch nicht. Stattdessen ließ die Konzentration nach gut 20 Minuten nach und die Nullsiebener glichen prompt aus. Manuel Müller konnte nach einem Querpass grade noch klären, doch nach der anschließenden Ecke griff Schlussmann Bernd Theissler nicht energisch zu und Kevin Clausen traf per Kopf zum 1:1 (37.). Zum psychologisch besten Zeitpunkt fand der SVR wieder in die Spur. Ein Querpass des starken Mitch Hanninger und Steffen Mathis stellte die Weichen per 20-Meter-Schuss auf Sieg (45.). Im zweiten Durchgang wirkte der SVR wieder zielstrebiger und ließ auch keine Möglichkeit der Aicher mehr zu. Obwohl die Konzentration wieder stimmte wurde aus den Chancen zu wenig Kapital geschlagen. Das könnte sich gegen einen stärkeren Gegner bitter rächen. Zwei weitere Treffer gelangen aber: Heiko Schweizer staubte nach einem langen Freistoß von Michael Hanninger ab und markierte sein erstes Tor für den SVR (59.), Günter Wache war wenig später nach einer Hanninger-Ecke mit dem Kopf zur Stelle (63.).
Gegen den SV 07 Aich II spielten: Theissler; Fischer, Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Wache, Kotz (70. Eisenhut), Seb. Kurz (46. Schweizer), Hanninger, Czech (78. Sven Kurz).
Engagiert und konzentriert Nach 4:0 in Linsenhofen auf Tabellenplatz zwei
Der SV Reudern hat die erste Auswärtshürde der neuen Serie überraschend klar genommen und beim 4:0 gegen den TSV Linsenhofen den Egart zum zweiten Mal binnen 17 Tagen gestürmt. Verdient war der Sieg allemal, denn der nach wie vor verletzte Spielertrainer Steffen Oßwald attestierte den Seinen eine konzentrierte Leistung. "Die Mannschaft hat immer wieder die Einstellung zum Spiel gefunden und sich gegenüber der Vorwoche deutlich besser präsentiert", lobte er. Zu Beginn beider Halbzeiten taten sich die "Hirsche" allerdings etwas schwer beim TSVL, aber sie erzielten in den entscheidenden Phasen die Tore. Bernd Theissler war einmal mehr ein bombensicherer Rückhalt, schon in der 1. Spielminute klärte er großartig gegen den vor ihm auftauchenden TSVL-Spielertrainer Ayhan Mutlu. Bis zur Pause ließen die Reuderner lediglich noch eine Chance der Hausherren z, ansonsten war der Auftritt engagiert und konzentriert. Nachdem Nico Czech nach einer Flanke des starken Martin weiler noch Linsenhofens Keeper angeschossen hatte (15.), besorgte Steffen Mathis nach einem Freistoß von Michael Hanninger die SVR-Führung (20.). Nico Czech legte nach einem Konter und einem Steilpass von Manuel Müller das 0:2 nach (26.). Nach Wiederbeginn wirkte der SVR 15 Minuten ziemlich verschlafen und hatte Glück, dass die Gastgeber nicht verkürzten. Dann nahmen die Gäste aber wieder das Heft in die Hand. Der dritte SVR-Treffer, den Manuel Müller markierte (67.), zog den vor allem in der Offensive recht harmlosen Linsenhöfern vollends den Zahn. Tobias Kotz erhöhte in der Nachspielzeit nach einer Flanke von Günter Wache sogar noch auf 4:0 (90.+2). SVR-Neuzugang Heiko Schweizer, der vor Jahren schon in der Jugend im Aspach kickte, feierte eine Halbzeit lang sein Debüt im SVR-Trikot.
Beim TSV Linsenhofen spielten: Theissler; Fischer (85. Bartels), Weiler, Müller, Luczky, Mathis, Wache, Kotz, Schweizer (46. Sven Kurz), Hanninger, Czech (83. Eisenhut).
Theissler hält den Dreier fest Mühsamer 2:1-Auftaktsieg gegen FC Frickenhausen III
Der SV Reudern ist erfolgreich in die Spielzeit 2010/2011 gestartet. beim 2:1-Erfolg gegen den FC Frickenhausen III bekleckerten sich die "Hirsche" allerdings nicht mit Ruhm. Hauptsache gewonnen - unter diese Rubrik lässt sich der mühsam errungene Dreier einordnen. Bis auf SVR-Keeper Bernd Theissler erreichte bei den hochsommerlichen Temperaturen kaum einer Normalform. Vor allem in der Abwehr offenbarten die Reuderner erschreckende Schwächen. Fast jeder der seltenen Angriffe des gewiss nicht Angst einflößenden Gastes aus dem Neuffener Tal löste Gefahrenstufe eins aus im SVR-Strafraum. Das wirkte alles andere als souverän. Die eigenen Angriffsbemühungen waren überwiegend geprägt von Harmlosigkeit. Zu statisch wirkte vieles, kaum einer war ohne Ball in Bewegung. Dabei hatte Youngster Sebastian Kurz eine Vorlage von Nico Czech früh zum 1:0 genutzt (12.). Doch das gab nicht die erhoffte Sicherheit. Im Gegenteil. Bernd Theissler musste gegen Michael Fischer Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich zu verhindern (30.). Der einzige Fehler Theisslers führte prompt zum 1:1: Der SVR-Goalie eilte ohne Not aus seinem Kasten und Carlo Papa hatte keine Mühe, das Leder aus 30 Meter ins leere Gehäuse zu lupfen (33.). Sieben Minuten später eine ähnliche Situation, doch diesmal landete die Kugel bei Blemi Shukajs Versuch knapp neben dem Reuderner Kasten. Ein strukturierter Spielaufbau war beim SVR auch nach der Pause selten zu erkennen. Dass es durchaus geht, sah man in der 62. Spielminute. Günter Wache legte per Kopf auf Nico Czech ab und der drosch die Pille haarscharf am langen Eck vorbei. Jetzt wollte der SVR die Entscheidung, doch bei Gabriel Luczkys platziertem Freistoß war FCF-Schlussmann Giuseppe Baldassarre im Eck und wehrte glänzend ab (66.). 100 Sekunden später verwertete Andreas Weger einen herrlichen Steilpass von Michael Hanninger zum erlösenden 2:1 (68.). Mehr war nicht drin. Nico Czech hatte mit einem Pfostenkracher Pech (83.) und in der 90. Spielminute schlug man selbst aus einer 3:1-Überzahlsituation kein Kapital. So musste man immer um die knappe Führung bangen und nur Bernd Theissler war es zu verdanken, dass die Punkte im Aspach blieben. Als Michael Fischer die SVR-Abwehr wie Slalomstangen stehen ließ und durch den Sechzehner spazierte (77.), war der SVR-Torspieler ebenso glänzend auf dem Posten wie beim gefährlichen 18-Meter-Freistoß von Davut Han (86.).
Gegen den FC Frickenhausen III spielten: Theissler; Wagner (31. Bartels), Weiler (46. Eisenhut), Fischer, Luczky, Mathis, Wache, Kotz, Czech, Hanninger, Seb. Kurz (46. Weger).
Absolut chancenlos Bezirksliga-Aufsteiger VfL Kirchheim II zeigt dem SVR die Grenzen auf
Das Abenteuer Bezirkspokal ist schon nach der ersten Runde beendet. Gegen den Bezirksliga-Neuling VfL Kirchheim II war der SVR von der ersten Minute an ohne jede Chance, beim 0:8 gegen die Oberliga-Reserve blieb den "Hirschen" sogar der Ehrentreffer versagt. Der SVR wehrte sich nach Kräften, der VfL war aber mehrere Nummern zu groß. Schon nach 15 Minuten war beim Stand von 0:3 die Luft raus. Der Mann des Spiels beim VfL war André Kriks, der alleine fünfmal traf und dabei einen lupenreinen Hattrick erzielte (8., 13., 14., 48., 74.). Die übrigen Treffer erzielten Tiago Santos-Araujo (69.) und Matthias Koch (86., 88.).
Gegen den VfL Kirchheim II spielten: Bleher (75. Koch); Bartels, Eisenhut (28. Feuchter), Fischer, Luczky (71. J. Schäfer), Mathis (71. Sven Kurz), Weger, Weiler, Wache, Hanninger, Kotz.
Blitzstart auf dem Egart Nach 6:2-Sieg beim TSV Linsenhofen in der 1. Pokalrunde - 3 Kurz-Tore
Der SVR hat die Qualifikation zum Bezirkspokal erfolgreich gemeistert ist mit einem 6:2-Sieg beim TSV Linsenhofen in die erste Pokalrunde eingezogen. Der aus der A-Jugend zu den Aktiven gestoßene Sebastian Kurz führte sich mit drei blitzsauberen Treffern grandios ein. Nachdem es am Sonntag noch derart geschüttet hatte, dass nicht gespielt werden konnte, ging diesmal alles glatt. Kurz vor der Begegnung ging allerdings erneut ein heftiger Schauer nieder, sa dass wieder schlimmste Befürchtungen aufkamen. Der SVR erwischte einen Blitzstart und entschied die Partie beim Klassenkameraden bereits in der ersten halben Stunde. Mit 5:0 fürhten die "Hirsche" nach 27 Spielminuten, fast jeder Schuss war ein Treffer. Der wieselflinke Sebastian Kurz köpfte schon in der 10. Spielminute eine Flanke von Tobias Kotz ein, Steffen Mathis tippte eine Hereingabe von Michael Hanninger kurz darauf direkt in die TSVL-Maschen (13.). Weitere 180 Sekunden später staubte Sebastian Kurz zum 0:3 ab, als Linsenhofens Keeper nach einem 35-Meter-Freistoß von Gabriel Luczky das Leder nur an die Latte gelenkt hatte (16.). Günter Wache nach einer Hanninger-Ecke (23.) und Tobias Kotz per Foulelfmeter nach einem Foul an Mitch Hanninger (27.) erhöhten auf 5:0. Der SVR ließ es danach etwas ruhiger angehen, doch Sebastian Kurz machte mit einem trockenen Schuss das halbe Dutzend voll (53.). Nachlässigkeiten in der Abwehr nutzten die Gastgeber zu zwei Treffern durch Hendrik Lepple (65.) und Dennis Kirchner (67.), der Reuderner Sieg geriet aber nicht mehr in Gefahr.
Gegen den TSV Linsenhofen spielten: Theissler; Bartels (71. Eisenhut), Gneiting (46. Weiler), Fischer, Luczky, Mathis (62. J. Schäfer), Weger, Wache, Seb. Kurz (74. Koch), Hanninger (81. Sven Kurz), Kotz. |